PÄDAGOGIK
nachahmen – erleben – verstehen

Heilpädagogik
In der anthroposophischen Heilpädagogik wird intensiv mit Rhythmen gearbeitet. Tages- und Jahresrhythmus helfen den Schülern und Betreuten Orientierung zu erlangen.
Diese Orientierung ist eine Grundlage für ein möglichst selbstbestimmtes Leben.

18:40–19:20 8 W
Heilpädagogischer Musikunterricht
Wie hilft die musikalische Arbeit am Rhythmus der altersgemäßen seelischen Entwicklung des Kindes? Übungen aus der Heilpädagogik zum Erleben und Bewusstmachen der Wirkung des Rhythmus.
Workshop mit Birgit Sohn, Musiklehrerin und -therapeutin.
www.friedrich-robbe-institut.de

19:25–20:10 8 W
Heilpädagogischer Unterricht
Täglich wiederkehrende Sprüche und Lieder – der rhythmische Teil ist aus den Waldorfschulen bekannt. In der Heilpädagogik wird der Unterricht durch Visualisierung, die Nutzung von Gebärdensprache und Sprachcomputern, sogenannten Talkern, erweitert, um allen Schülern die Möglichkeit der Teilhabe zu bieten. Nehmen Sie an einem herbstlichen rhythmischen Teil für eine Unterstufenklasse einer heilpädagogischen Schule teil.
Im Anschluss ist Zeit für ein Gespräch mit Christian Salzmann, Heilpädagoge und Waldorflehrer.
www.friedrich-robbe-institut.de

20:20–21:05 8 W
Therapien in der Heilpädagogik
Hier wird gezeigt, wie individualisierte Rhythmuspflege durch äußere Anwendungen wie rhythmische Einreibungen und das Öldispersionsbad nach Werner Junge aussehen kann. Dieses therapeutische Bad mit Bürstung und Nachruhe wirkt durch Wärme, Wasser und ein dazu abgestimmtes Öl unmittelbar auf das rhythmische System. Es kann sowohl als Heilmittel individuell und krankheitsspezifisch als auch bei Gesunden präventiv, stärkend und salutogenetisch zur Anwendung kommen.
Workshop mit Maren Wendt, Heilpädagogin und Badetherapeutin für Öldispersionbäder nach Werner Junge.
www.friedrich-robbe-institut.de

21:15–22:00 8 W
Eurythmie im heilpädagogischen Kindergarten - Warum? Wie?
Bis zum Vorschulalter lernen Kinder noch nicht über das abstrakte Verstehen, sie ahmen nach, erleben mit und verstehen dadurch die Welt.
Bewegung ist ihr Element - auch für Kinder mit Behinderungen. Gemeinsam erleben die Teilnehmer einen herbstlichen Eurythmie-Reigen.
Workshop mit Tille Barkhoff, MA Pädagogik-Eurythmie, Heileurythmistin, pädagogische Eurythmie in Kleinkindgruppen und Heileurythmie mit Vorschulkindern im Haus Mignon.
www.haus-mignon.de

22:10–22:55 8 W
Erkennen Benennen Begleiten
Interdisziplinäre Frühförderung in Zusammenarbeit mit Heilpädagogen, Ärzten, Therapeuten, Psychologen, Sozialpädagogen und Eltern. Eine gemeinsame Sprache finden unter Berücksichtigung unterschiedlicher Methoden und Kenntnisse über Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Workshop mit Ruth Enste, Heilpädagogin und Familientherapeutin und Brigitte Bayer, Erzieherin mit Zusatzqualifikation in anthroposophischer Heilpädagogik und Stepp Beraterin.
www.haus-mignon.de

Kindergarten
Waldorfkindergärten sind Orte, in denen die Kraftquelle Rhythmus lebt. Es gehört zum konzeptionellen Merkmal der Waldorfpädagogik, das Leben der Kinder in Rhythmen einzubetten. Die Kinder fühlen sich im Wiederkehrenden geborgen. Der Sicherheit gebende Tages-und Wochenrhythmus, sowie das Erleben des Jahreskreislaufs bilden einen tragenden Rahmen, in dem das Kind frei spielen und sich gesund entwickeln kann. Es ist an uns Erwachsenen, gesunde Rhythmen vorzuleben und rhythmische Tätigkeiten mit den Kindern auszuüben.
www.waldorfkindergaerten-hamburg.de

16:15–16:45 8 G
Welche kosmischen Rhythmen können zur Kraftquelle meiner Pädagogik werden?
Der bewusste Umgang mit Zeit und Rhythmus wirkt salutogenetisch auf Kinder und Erwachsene.
Wie können wir uns diese Quellen wieder erschließen?
Referat mit anschließendem Gespräch mit Erika Henning, langjährige Kindergärtnerin, Dozentin, IASWECE Council Mitglied.

16:55–17:45 21 Treffpunkt Infopoint Exkursion
in den Waldorfkindergarten Alte Rabenstraße e. V.

W
Basteln im Waldorfkindergarten
Alte Rabenstraße e. V., Alte Rabenstraße 9. Wir basteln von 17:00–18:00 Uhr im Kindergarten gemeinsam mit Eltern und ihren Kindern im Alter von 2 – 6 Jahren. Materialien sind vorhanden. Es wird um einen Materialbeitrag von € 3,- gebeten.

19:15–20:00 16 W
Rhythmus und Bildschirmmedien
Ein Workshop zu Fragen zum Einfluss von Bildschirmmedien auf unseren Tages- und Lebensrhythmus. Gemeinsam die Fragen finden und Eckpunkte für einen bewussten Umgang mit Bildschirmmedien in Bezug auf einen von uns gewollten Rhythmus zusammenzutragen Workshop mit Franziska Vogel-Eckerlin, Coach. Teilnehmerzahl 15 Personen.
www.echt-dabei.de

19:30–20:15 17 G
Rhythmen tragen die Entwicklung und das Lernen der Kinder
Wie gestalten Kindergarten und Schule ihren Lebensraum rhythmisch? Die kindliche Entwicklungs- und Lernsituation angemessen begleiten und in diesen hektischen Zeiten Raum schaffen für Entwicklung.
Vom Seminar für Waldorfpädagogik Hamburg kommen Dr. Gunter Keller, Dozent in der Lehrerbildung und Anne-Kathrin Hantel, Seminarleitung, Fachbereich Erzieherbildung mit Ihnen ins Gespräch und beantworten Ihre Fragen.

19:40–20:10 5 W
Kindergarteneurythmie - wie Bewegung und Sprache zusammen wirken
Ein Blick für alle Interessierten in die Kindergarteneurythmie.
Workshop mit kurzer Einführung. Sarah-Maria Georg, Eurythmistin, Heileurythmistin.
Teilnehmerzahl 15 Personen.

20:25–21:10 17 G
Rhythmen tragen mich von Beginn an ins Leben
Durch die Geburt verändert sich das Leben des Kindes gewaltig. Neue Rhythmen übernehmen seine Entwicklung. Was heißt es, einen Rhythmus im Tagesablauf anzulegen, damit dieser stärkend und kräftigend auf die Entwicklung des Kindes wirken kann und auch einen Beziehungsaufbau zwischen Kind und Eltern ermöglicht, der dem Erwachsenen Freiräume erschließt?
Referat mit anschließendem Gespräch mit Bernadette Lange, Dozentin und Fachberaterin für Frühe Kindheit, Heilpädagogin

20:40–21:10 7 W
Rhythmische Sprachspiele für Kinder im Vorschulalter - ein Beispiel aus dem Waldorfkindergarten
Wie können Vorschulkinder spielerisch Sprache mit Freude erfahren und Schulfähigkeit entwickeln? Workshop mit kurzer Einführung von, Nicole Doose, langjährige Waldorfkindergärtnerin.
Teilnehmerzahl 15 Personen.

21:25–21:55 19 W
„Ich erzähle euch etwas: Pitz und Potz, die machen Spaß...“
Rhythmische Sprach- und Fingerspiele: die Freude am Sprechen mit unseren Kindern teilen. Wir probieren, wie das geht!
Workshop mit kurzer Einführung von Angelika Strnad, Sprachgestalterin, künstlerische und pädagogische Einzelund Gruppenarbeit.
www.sprachvermoegen.com

22:00–22:45 16 G
Wie wirkt die Ich-Organisation bei Qualitätsfragen, welche Rhythmen ergeben sich? >> fällt aus
Im Pendelschlag zwischen Theorie und Praxis sowie in der dynamischen Urteilsbildung, aber auch im Jahreslauf und in längerfristigen Rhythmen kann die Ich-Organisation erlebt und als Impulsgeber erkannt werden. Rhythmus kann als die Disziplin des „Dranbleibens“ ebenso wirksam sein wie als Chancen um just-in-time zu handeln. Dem wollen wir nachgehen. Referat mit anschließendem Gespräch mit Martin Lehnert, Entwicklungsberater, QG der Waldorfkindergärten in Hamburg.
Teilnehmerzahl 15 Personen.

Schule
17:00–17:30 7 V
Salutogenese - Gesundheitsfördernde Erziehung an Waldorfschulen
Es geht um Grundlagen der Salutogenese und gesundheitsfördernde Elemente der Waldorfpädagogik, wie die Einbeziehung von Rhythmen und Bewegung in die Unterrichtsgestaltung. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Studie zu Schule und Gesundheit zeigen, dass ehemalige Waldorfschüler gesünder sind.
Vortrag mit Celia Schönstedt, Pressesprecherin Bund der Freien Waldorfschulen und Heilpraktikerin.
www.waldorfschule.de

18:30–19:15 1 V
Rhythmus und Waldorfpädagogik. Die Bedeutung des Schlafes in der Waldorfpädagogik
Vortrag von Maik Ramm (siehe Bühnenprogramm)

20:15–21:00 5 W
Rhythmus in der Ausbildung von Klassenlehrern
Rhythmische Arbeit und Meditation auf Grundlage der Allgemeinen Menschenkunde Rudolf Steiners spielen eine wichtige Rolle in der Ausbildung zum Waldorflehrer. Wie diese innere Arbeit auch unabhängig davon geübt werden kann, ist Thema dieses Workshops mit Maik Ramm, Vorstandssprecher Bund der Freien Waldorfschulen und ehemaliger Waldorfklassenlehrer.

21:15–22:00 1 V
Lebensrhythmen gestalten im Smartphonezeitalter
Vortrag mit Uwe Buermann (siehe Bühnenprogramm)

22:10–23:00 5 W
Rhythmus heilt die Zerrissenheit der Seele
Angst, Irrtum und Zweifel sind Ausdruck innerer Zerrissenheit. Sie prägen uns mitunter mehr als uns lieb ist und können Grundlage sowohl psychischer als auch physischer Erkrankungen sein. Was ist nötig, um zu einer ausgewogenen Lebensführung zu kommen, die uns stärkt? In seinen Angaben für den Stundenplan der Waldorfschule gibt R. Steiner eine strukturelle Grundlage, wie das Seelische des Menschen so ausgewogen genährt werden kann, dass sich ein gesundes Selbst-Bewusstsein und damit Gesundheit entwickeln kann. Über diese Zauberformel der Waldorfpädagogik, die nicht nur für Schüler wichtig ist, sondern für jeden Menschen hilfreich sein kann, möchte ich mit Ihnen sprechen.
Workshop mit Christine Rüter, Eurythmistin und Heilpraktikerin.
www.christine-rüter.de