Apokalypse
Sa., 14. November 2026
17:00 Uhr
17:00 & 20:00 Uhr
Vortrag von Hans-Bernd Neumann und Aufführung der Eurythmie-Projektbühne Dornach (Leitung: Gioia Falk)
17:00 Uhr
„ICH, Johannes euer Bruder…” – Worum geht es in der Apokalypse des Johannes?
Vortrag von Hans-Bernd Neumann
Wenn das Wort „Apokalypse“ im Raum steht, verbinden Zeitgenossen in der Regel damit Weltuntergang, Zerstörung und Katastrophe. Dabei ist die Apokalypse an Johannes ein Buch darüber, was geschieht, wenn das „Ich“ des Menschen sich in der Seele zeigt. Überall, wo „Ich“ erscheint, geschieht demnach Apokalypse. Das letzte Buch im Neuen Testament ist gewissermaßen eine Wegbeschreibung für die Erscheinung des Ich. Wann erscheint das „Ich“ in der Seele?
Hans-Bernd Neumann wurde 1964 in Berlin geboren. Er studierte Physik, u. a. in Darmstadt, Missouri, Berlin und Hamburg. Nach seiner Promotion im Bereich der Festkörperphysik schloss er das Studium der Theologie in Stuttgart an und wurde 1999 Pfarrer der Christengemeinschaft.
20:00 Uhr
Apokalypse: Reiter – Posaunen – Das Weib in der Sonne bekleidet
Aufführung der Eurythmie-Projektbühne Dornach (Leitung: Gioia Falk)
Die Apokalypse des Evangelisten Johannes ist ein Werk, das sich in grossen Bildern auf die Zukunft der Menschheit bezieht. Johannes‘ innere Schau ist so sprachgewaltig und klar, dass
Gottanwesenheit erlebt werden kann. Gotteshinwendung wird erweckt. Die Entscheidung eines jeden Menschen ist gefordert.
Rudolf Steiner erläutert in grossen Zügen die Epochen der «Versiegelung» Geistiger Taten in der Menschenseele durch die Kulturepochen hindurch und deren «Entsiegelung» durch die Epochen der apokalyptischen Reiter, bis in die ferne Zukunft hinein. Es hat schon begonnen. Je nach der Entscheidung der einzelnen Menschenseele schaut Johannes die Folgen auf Erden durch die 7 Engel mit ihren Posaunen.
Doch was als Schrecken der Menschheit auf der Erde wütet, kann getröstet, gerettet und geheilt werden durch das Buch. Das «Buch der Liebe».
Text: Die Offenbarungen des Johannes, aus Kapitel 1-14
Musik: Henri Tomasi, aus Posaunenkonzert / Gregers Brinch, Komposition für Harfe
Mitwirkende
Eurythmie: Yutaka Asada, Elisa Bernard, Elizabeth Davison, Raffaella Dondi, Limor Dvir, Sara Eckhardt, Johannes Falk, Nicole Fehlmann, Katja Gavrilenko, Agnia Grigoryan, Monika Hirsch, Susanne Hörz, Annabarbara Joanovits, Alison Kane, Karin Knausenberger, Hanna Koskinen, Tatyana Kramarenko, Horst Krischer, Christian Loch, Sigrid Lütkenhaus, Caiame Pataca, Irina Rogozhina, Celeste Roux, Silvan Schuler, Nina Stevens, Tonya Sutter, Lisa Tillmann, Elisabeth Viersen, Hanna Luise Vlasak
Sprache: Esther Bohren, Roeland Everwijn, Jens-Peter Manfrass
Musiker: Daniil Petrik, Posaune / Béatrice Scholtes, Harfe
Beleuchtung: Santiago Zorrilla
Idee und Einstudierung: Gioia Falk
Eintritt Aufführung & Vortrag: 40 €, ermäßigt 30 €
Eintritt Aufführung: 30 €, ermäßigt 25 €
Eintritt Vortrag: 15 €, ermäßigt 10 €
Veranstalter: Anthroposophische Gesellschaft – Arbeitszentrum Nord in Kooperation mit Rudolf Steiner Haus Hamburg