Hannah Arendt und Rudolf Steiner

   Fr., 20. März 2026
   18:00 Uhr

Vom Wesen des Bösen und vom geistigen Willen

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Peter Selg

Hannah Arendt und Rudolf Steiner setzten sich im 20. Jahrhundert mit dem Phänomen des Bösen auseinander, in seiner Realität und in seinen Erscheinungsformen – aber auch mit den Zukunftskräfte des Willens zur Freiheit, des bewussten Einsatzes für das Werden der Welt.

Ihre Ausgangspunkte und ihr methodischer Weg waren verschieden, dennoch zeigt die Überschau über die von ihnen eröffneten Perspektiven auch Konvergentes.

Das Willens-Kapitel ihres Buches “The Life of the mind” war Hannah Arendts letzte Arbeit; sie vollendete es wenige Tage vor ihrem Tod in New York 1975.

Peter Selg Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie. Seit 2006 Leitung des Ita Wegman Instituts für anthroposophische Grundlagenforschung, seit 2007 Professur für medizinische Anthropologie und Ethik an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft (Alfter bei Bonn). Lehrtätigkeit im Studium fundamentale Medizin und im Begleitstudium Anthroposophische Medizin der Universität Witten/ Herdecke. Seit 2020 im Leitungskollegium der Allgemeinen Anthroposophischen Sektion.

Eintritt: 15 €, ermäßigt 10 €

Rudolf Steiner Haus Hamburg

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€ 15.00 zzgl. Versandkosten

Programm September - Dezember 2025

rsh_programm_web_3-2025.pdf (927 kB)

Programm Januar - März 2026

rsh_programm_1-2026_web.pdf (412 kB)