Spiel mit dem inneren Auge: Malerei und Skulptur

Gemeinschaftsausstellung von Ulrike Taillebois und Fabian Schmidt-Rhen

Ausstellung ab dem 4. Januar 2026

Vernissage am Sonntag, den 25. Januar 2026 um 12 Uhr mit Nhat-Minh Duong (Geige)

Ulrike Taillebois

„Angefangen mit van Gogh sind wir alle, so groß wir auch sein mögen, in einem gewissen Maße Autodidakten – man könnte fast sagen, naive Maler. Die Maler leben nicht mehr innerhalb einer Tradition, und so muß jeder von uns alle seine Ausdrucksmöglichkeiten neu erschaffen. Jeder moderne Maler hat das vollkommene Recht, diese Sprache von A bis Z zu erfinden.“ (Pablo Picasso)

Dieses Zitat von Pablo Picasso finde ich sehr zutreffend. In meiner Malerei komme ich immer wieder an den Punkt, wo ich nicht weiter weiß, und schließlich doch einen Weg finde bis hin zu einem Bild mit einer Aussage, einer Dichte oder einem offenbaren Rätsel. Dieser Prozess des Suchens und Findens beim Malen macht mich froh.

Ulrike Taillebois. Studium der Malerei an der Alanus Hochschule, Mitglied der Künstlergruppe „Kunstspuren Volksdorf“, Heilerzieherin in Hamburg

Fabian Schmidt-Rhen

Die Werkstücke finde ich am Wegrand. Die Geste und Materialität, die das konkrete Holz oder der Stein mir entgegenhalten, fordern meine Phantasie heraus. Wenn die Arbeit beginnt, entstehen in meinem inneren Auge ständig neue Skulpturen. Ich muss mich für eine entscheiden, ihr treu bleiben. Spielen, und immer das Scheitern bejahen.

Bildhauen ist ein Gespräch, das mich begeistert, beunruhigt, weckt: Flächen spannen, Linien verfolgen, Kante und Wölbung zusammenbringen. Abbrüche und Schrunden einbeziehen. Bis die Form zu sprechen beginnt, etwas über sich selbst sagt. Ausdruck wird Eindruck. Oder andersrum?

Fabian Schmidt-Rhen, Bildhauer, Schauspieler, Heilpädagoge, Webseite: www.fabian-schmidt-rhen.de

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